Herz- Kreislauf- Erkrankungen


Kardiovaskuläre Erkrankungen waren in Deutschland im Jahr 2002 die führende Todesursache sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Nach Schätzungen des Global Burden of Disease Projektes der Weltgesundheitsorganisation werden sie es weltweit auch im Jahr 2020 noch sein. Da sie oft Jahre bis zu ihrer Entstehung brauchen, sind sie durch Präventionsmaßnahmen gut zu beeinflussen.

 
Risikofaktoren der tödlich verlaufenden Herz-Kreislauferkrankungen sind: Geschlecht, Alter, Gesamtcholesterin, HDL-Cholesterin, systolischer Blutdruck, Diabetes und Rauchen.

Abb.: Normalgewicht führt zu geringerem Risiko für Bluthochdruck.


Hoher Blutdruck zeigt sich nur in besonders extremen Fällen durch Beschwerden. Im Gegenteil, häufig verleiht ein erhöhter Blutdruck Energie und Antrieb. Die Gefahr liegt in der Risikozunahme für tödliche Krankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Unbehandelt schädigt Bluthochdruck neben dem Herz und dem Gehirn auch die Nieren und die Augen.
Von einem Bluthochdruck spricht man, wenn bei verschiedenen Messungen an unterschiedlichen Tagen Werte von 140 zu 90 mmHg oder höher auftreten. Auch wenn nur einer der beiden Grenzwerte erreicht ist, liegt Bluthochdruck vor.


Abb.: Fast ein Viertel der jungen erwachsenen Männer hat Bluthochdruck.


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Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) können mehr als 50 Prozent der tödlich verlaufenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch vorbeugende Maßnahmen vermieden werden.